Vitalstoffe
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Vitalstoffe

Zufuhr von Vitalstoffen – Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine - braucht unser Körper zum Leben. Z.B. Menschen und Meerschweinchen sind die einzigen Säugetiere, die kein Vitamin C im Körper produzieren.
Das Geschäft mit Pillen, Kapseln, Pulver, die isolierte Vitalstoffe enthalten, ist ein weltweiter, milliarden Markt. Aber kann unser Körper sie überhaupt verwenden? Sind sie bioverfügbar?
Schon vor mehr als 20 Jahren schrieb H.G. Berner (Naturwissenschatler, Ernährungsforscher) in seinem Buch „Aus vollen Töpfen verhungern“:
„Der Organismus ist nicht darauf vorbereitet, Substanzen wie beispielsweise Kalzium in Reinform aufzunehmen und zu verarbeiten. Er hat dafür keine Kanäle im Darm, durch die diese Stoffe hindurchwandern könnten. Dazu braucht er andere Stoffe, die diese eigentlich benötigten Substanzen “huckepack“ nehmen und durch die Darmwand bis zum Bestimmungsort schleusen.
Nur wenige haben bislang die einzig logische Konsequenz gezogen: Die besten Nahrungsergänzungsmittel bieten dem Körper die Mineralstoffe und Spurenelemente in der Form an, wie er sie kennt: als Bestandteile von Lebensmitteln.“

Vor 20 Jahren habe ich das gelesen... und wieder vergessen. Jahrelang habe ich weiter meine Kapseln, Pillen und Pulver genommen. Nach meiner Chemotherapie hatte ich eine Liste mit 23 verschiedenen „Nahrungsergänzungen“. Jeden Tag habe ich getestet, was und wieviel ich davon brauche. Und trotzdem hatte ich noch Mangel.

Isolierte Vitalstoffe sind aber wenig biofügbar und wirksam. Z.B. die antioxidative Kapazität von 100 g Apfel entspricht das von 1.500 g isoliertem Vitamin C (welche einem Apfel entnommen wurde) (siehe Tabelle 1). Es fehlen die Synergien (Tabelle 2): z.B. damit das Vitamin C assimiliert wird, braucht es gleichzeitig Kalzium, Natrium, Magnesium, Eisen, Chrom, und dazu Vitamin E und Folsäure. Es fehlen auch die sekundären Pflanzenstoffe „diese Substanzen mit vielen Unbekannten“.

Also, die Vitalstoffe nur aus den Lebensmitteln zu uns nehmen?
Die meisten kennen die Tabellen, die uns zeigen, wie die Nahrungsmittel an Wert verloren haben (ausgelaugte Böden, usw.) (Tabelle 3). Z.B. 100g Kartoffel enthielten in 1985 noch 14 mg Kalzium und in 1995 nur noch 4 mg (minus 70%), und 100g Banane 23 mg Folsäure in 1985 und 3mg in 1995 (minus 84%). Also wir müssten jeden Tag das ganze Sortiment der Gemüse- und Früchtehändler zu uns nehmen, um genügend Vitalstoffe zu haben.

Das Beste, das ich jetzt kenne, ist eine Mischung aus gereiften, sofort gepressten Früchten und Gemüsen. Sie sind wenn möglich wild gewachsen (z.B. Blaubeeren aus Alaska), von Hand gepflückt aus Gegenden, die noch nicht vergiftet sind. Sie werden portionsweise verpackt, ohne Konservierungsmittel, ohne Zusatz von Zucker oder Zuckerersatz. Verpackung enthält weder Aluminium noch Weichmacher.

Informationsgrafiken

Gesundheitspraxis «Sonnenberg» Inhaltsverluste bei Lebensmitteln
Gesundheitspraxis «Sonnenberg» Synergien
Gesundheitspraxis «Sonnenberg» Abhängigkeiten von Mikro-Nährstoffen